Albwanderung

Herrliches Wandererlebnis im Naturpark Obere Donau

Erneut – und nun schon zum 13. Mal – durfte sich Norbert Fecker über die recht zahlreiche Teilnahme an der bei den Wanderfreunden des Schwarzwaldvereins Oberwolfach zur schönen Tradition gewordenen Albwanderung freuen. Bei der Ankunft in Beuron erinnerten sich einige Teilnehmer an eine vor ungefähr fünfzehn Jahren in dieser Gegend unternommene Wanderung mit Karl Bächle. Norbert Fecker führte die Oberwolfacher zunächst auf dem Stationenweg zur Mariengrotte in einem von mächtigen Felsblöcken umrahmten Talkessel. Hier legten die Wanderfreunde eine besinnliche Pause ein und stimmten ein Marienlied an. Nach kurzem Anstieg tat sich ein kleines Höhenplateau mit einem großen Bauerngut auf, das von der Burg Bronnen überragt wurde. Leider war das Burgtor verschlossen. Immerhin konnte man von der Zugbrücke aus die Gegend bis Irndorf überblicken. In steilen Serpentinen ging es auf der anderen Bergseite wieder hinunter. Riesige Höhlen luden zum Besuch und vorsichtigen Erkunden ein und entschädigten für das entgangene Burgerlebnis. Am Fuß des Berges erreichte man das idyllisch unter Felsen und nahe der Donau gelegene Ausflugslokal „Jägerhaus“ mit langer Tradition. Hier begegneten sich Donauweg-Radler und Albwanderer, um sich einträchtig zu stärken. Für Interessierte bot sich die Gelegenheit, die Ahnengalerie der Familie Stehle zu studieren, über Generationen Wirte und Förster im Jägerhaus. Abschließend marschierte man der Donau entlang auf bequemem Rückweg nach Beuron. Im Haus der Natur konnte in mehreren Ausstellungsräumen Naturgeschichte sowie Pflanzen- und Tierwelt des Naturparks Obere Donau erkundet werden. Anschließend erlebte man noch den feierlichen Einzug der Mönche zum Vespergottesdienst in der schmuckvollen barocken Klosterkirche. Auf der Rückfahrt wurde am Knopfmacherfelsen eine kurze Pause eingelegt, um den einzigartigen Ausblick auf das Donautal zu genießen. Außerdem konnte die gesamte Wanderstrecke, die über Mittag zurückgelegt worden war, überblickt werden. Interessant auch der Grund für die Namensgebung des Aussichtspunktes über dem Schwindel erregendem Abgrund: Der „ehrbare Knopfmacher Fidelis Martin“ ist 1823 - vom sagenumwobenen Hardtfräulein bezirzt – auf dem Heimweg vom Markt in Tuttlingen samt Rösslein abgestürzt und zu Tode gekommen. Besser erging es den Oberwolfachern: Glücklich und zufrieden kehrten sie in die Heimat zurück, voll des Lobes an die Adresse von Theresia und Norbert Fecker für das wieder einmal wunderbare Wandererlebnis auf der Schwäbischen Alb.
Foto: Besinnliches Gedenken bei der Mariengrotte nahe Beuron
 

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