Rückblick auf das Preiscego: Heiner Dieterle gewinnt nach mehreren Anläufen – und „Tschudi“ ist „Mauskönig“!

Sieger und Platzierte am Ofenplatz

Heimelige Hüttenatmosphäre beim 53. Preiscego des Oberwolfacher Schwarzwaldvereins am Kreuzsattel!

Besonders begehrt waren beim traditionellen Preiscego des Oberwolfacher Schwarzwaldvereins in der Kreuzsattelhütte wieder einmal die Plätze am Stammtisch beim warmen Kachelofen. Die sorgten nicht nur für Wohlbefinden, sondern verhalfen Heiner Dieterle auch gleich noch zum souveränen Gesamtsieg mit insgesamt 136 „Guten“.

Zum 53. Mal  konnte sich der Ehrenvorsitzende des Schwarzwaldvereins, Alois Schoch, als Spielleiter einbringen. Mit Raimund Schillinger hat er inzwischen einen verlässlichen Mitorganisator an seiner Seite. Wie von Anfang an wurde in zwei Spielrunden um den Meistertitel gekämpft. Dabei hat Heiner Dieterle als Sieger beide Male etwa gleich viel Pluspunkte geholt. Interessanterweise wurde das Ergebnis bezüglich Sieger und Mauskönig von vor zwei Jahren genau auf den Kopf gestellt, denn diesmal wurde der gebürtige Gelbacher „Tschudi“ Bernhard Fleig „Mauskönig“. In der von Alois Schoch sorgfältig geführten Siegerliste taucht der Familienname Dieterle nun zum zweiten Mal auf, nachdem der Onkel Emil Dieterle des diesjährigen Siegers 1989 den damals noch üblichen Sachpreis auswählen konnte. Der Vorjahressieger Hannes Springmann „segelte“ diesmal mit Rang acht knapp an den mit einem Preis dotierten ersten fünf Plätze vorbei.

In der ersten Spielrunde erwies sich noch „Gottl“ Harter mit 87 „Guten“ als deutlicher Favorit, aber die 26 „Miesen“ im zweiten Durchgang warfen ihn dann noch auf Platz drei zurück.

Bei der abschließenden Siegerehrung konnten die Gastgeber um den zweiten Vorsitzenden Anton Talmon L’Armée feststellen, dass wieder einmal mit großer Leidenschaft, aber doch immer fair gespielt wurde. Wie engagiert man bei der Sache war, zeigten auch die Kommentare der einzelnen Preisaspiranten bei der Siegerehrung. Trotz allen Spieleifers kam der Humor nicht zu kurz. Zur gemütlichen Hüttenatmosphäre gehörte auch diesmal wieder die deftige Zwischenmahlzeit mit Bratwürsten und Kartoffelsalat, die von Ulla und Anton Talmon L’Armée serviert wurden.

Siegesprämien erhielten nach Heiner Dieterle der Reihe nach Albert Schmieder aus Schapbach (+127), „Gottl“ Harter (+61), Wilfried Armbruster (+58) und  Benjamin Heitzmann (+52). Die opulente Maus für den „Mauskönig“ hatte der „Leischdebeck“ nicht nur kunstvoll kreiert, sondern auch noch großzügig spendiert. Insgesamt nahmen 21 Spieler teil, darunter mit Irene Groß auch eine Dame, die sich wacker innerhalb der Männerdomäne zur Wehr setzte und schließlich strahlende Siebte wurde.

  • Foto: Abschlussfoto mit Cegosieger Heiner Dieterle (rechts), „Mauskönig“ „Tschudi“ Bernhard Fleig (Bildmitte) und rechts daneben Spielleiter Alois Schoch