Historie

Unsere Historie von Beginn bis Heute

So hat unser Verein begonnen – da stehen wir heute

Die Ortsgruppe Oberwolfach des Schwarzwaldvereins wurde offiziell am 6. Mai 1961 gegründet.

In der Gründungsphase dürfte man auf den Nachbarverein in Wolfach geschaut haben, um dessen Engagement auf die deutlich kleinere Mitgliederzahl in Oberwolfach zu übertragen. Das Vereinsleben wurde geprägt durch sehr rührige Vorstände wie Egon Rauber und Alois Schoch mit ebenso tatkräftigen Wander- und Wegewarten, aus denen Otto Mayer (Wanderwart von 1978 bis 2004) sowie Adolf Schrempp (Wegewart von 1964 bis 1982) und Emil Dieterle (Wege- und Hüttenwart von 1982 bis 2003) herausragten.

Einen enormen Zuwachs bescherte Vorsitzender Egon Rauber (Lebensdaten: 1925 – 2010) dem Oberwolfacher Schwarzwaldverein von 152 auf über 700 Mitglieder in seiner Vorstandsära von 1965 bis 1988. Veranlasst wurde dieser Höhenflug durch die Leidenschaft von Ilse und Egon Rauber für den Wintersport und den unermüdlichen Einsatz zur Entwicklung der Hütte am Kreuzsattel vom bescheidenen Wanderer-Unterstand zum beliebten Hüttenlokal mit Spielplatz und Wanderparkplatz und vor allem der allsonntäglicher Bewirtung über die Sommermonate hinweg. An der Seite von Egon Rauber sorgte der langjährige Sportwart Heinz Gewald (von 1966 bis 1988), dass Generationen junger Oberwolfacherinnen und Oberwolfacher das Skifahren erlernten und in froher Gemeinschaft ausüben konnten. Eine Langlaufgruppe bildete sich und in den schneereichen Wintern wurden bis zu 15 Skitouren mit großer Beteiligung gelaufen.

Unterstützung und Fortführung fand diese Entwicklung durch Alois Schoch zunächst als zweiter und von 1988 bis 2005 als erster Vorsitzender. Das wintersportliche Engagement des Vereins gipfelte in den unvergessenen Gau-Ski-Langlauf-Wochenenden der siebziger bis angehenden neunziger Jahre am 740 Meter hoch gelegenen Kreuzsattel, die wegen der sich mehrenden schneearmen Winter ein Ende fanden. Nicht zu vergessen auch die sportlichen Rad und Wandertouren unter dem 2.Vorsitzenden Adolf Hauer, die er unter dem Motto „Schwarzwaldverein aktiv“ organisierte. Er leitete auch den Übergang der Winteraktivitäten in den Aufbau einer Mountainbikergruppe ein.

Herausragende heimatpflegerische Maßnahmen waren von 1987- 1990 die Renovierung der Ruine Walkenstein und 1995 die Restaurierung der Diesenmichelemühle 1995, unter der Leitung von Hans-Gottfried Haas als Kulturwart. Ausführlich wird auf dieses Ereignisse in der Vereinschronik zum 50jährigen Jubiläum im Jahr 2011 zurückgeblickt. Große Anstrengungen auf dem Gebiet der Wegemarkierung waren auch erforderlich, als ab 1999 die einheitliche Wegemarkierung durch den Hauptverein eingeleitet wurde.

Ab 2005 übernahm Gaby Schäfer das Ruder als 1.Vorsitzende. Zuvor schon hatte Raimund Schillinger, der damals als 2. Vorsitzender fungierte, ein neues Bewirtungskonzept für die Hütte entwickelt. In die Jahre nach 2000 fallen auch neue Aktivitäten im Bereich der Jugend- und Familienarbeit durch die 1. Vorsitzende. Die letzten Jahre waren auch geprägt von wachsenden Ansprüchen an die Verwaltungsarbeit und Wegemarkierung und die Organisation von Wanderungen. Die digitale Wegeverwaltung wurde eingeführt, der Internetauftritt wurde reformiert und die vereinsinterne Kommunikation sicher gemacht. Die Kassenverwaltung, die seit 1988 von Ursula Talmon l´Armée geführt wird, wurde von manuell auf digital umgestellt. Auch die Logistik der Bewirtung auf der Hütte, die vom bisherigen 2. Vorsitzenden Anton Talmon l´Armée verantwortet wird, stellt neue Herausforderungen.

Eine zeitgemäße Gestaltung der Wanderungen ist durch die Ausbildung von Claudia Echle zur zertifizierten Wanderführerin gewährleistet.

Fitnessgymnastik, sportliche mehrtätige Alpenwanderungen und das regelmäßige Biken bereichern das Vereinsgeschehen. Die Heimatpflege hat neue Impulse durch das Nachrücken von Wolfgang Sum auf diesen Platz erhalten. Eine Nistkastenbauaktion initiierte als Abschiedsgeschenk H.P. Armbruster der langjährige Naturschutzwart für den leider noch kein Nachfolger gefunden werden konnte.

Die letzte Aufgabe, die große Sanierung der Kreuzsattelhütte konnte 2025 erfolgreich abgeschlossen werden.