Ein entspannter Nachmittag auf dem Kniebis
Bericht und Bild von Albert Schrempp
Nach den sportlichen Wanderungen der letzten Wochen führte nun Eugen Dieterle uns, eine 10köpfige Wandergruppe, bei erträglichen Temperaturen, auf dem größtenteils auf schattigen, sehr gepflegten Wegen verlaufenden Kniebiser Heimatpfad, rund um den Höhenluftkurort. Vom badischen Ortsteil aus ging es zur Aussichtskanzel „Ellbachseeblick“, dann wechselten wir ins Württembergische. Die evangelische Kirche dort lud mit kühlem Innenraum und einer liebevoll gestalteten Figurengeschichte aus dem Alten Testament zum Verweilen ein, bevor in der, den Wenigsten bekannten Klosterruine, vom Wanderführer die Geschichte der Doppelgemeinde an der Passstraße erläutert wurde. Der Kniebispass verband das Herzogtum Württemberg mit dem Rheintal, Straßburg und dem württembergischen Besitztum Mömpelgard im Elsass. Weiter ging es dann, dem ehemaligen Grenzverlauf entlang, wieder mehr in Richtung Wolftal und leider auch einem drohenden Platzregen entgegen. Zuvor machten die Teilnehmer mit einer Herde Heckrinder Bekanntschaft. Diese rückgezüchteten Rinder mit ihren bedrohlichen Hörnern werden dort und auch im Nationalpark zusammen mit den wilden Konikpferden zur Landschaftspflege eingesetzt.
Nicht ganz trocken, aber nicht durchnässt konnten wir in einer gepflegten Hotelanlage bei Kaffee und Kuchen „abwettern“, bevor es dann Richtung Wolfsquelle und wieder zum Startplatz am Skistadion zurückging. In Schapbach ließen wir dann auf einer Gasthausterrasse bei einem Imbiss und Dankeschön an „Didi“, der sich die Tour ausgedacht hatte, den Tag ausklingen.