Nachbericht: Rund um Yach
Bericht von Markus Schätzle
Um 8 Uhr machte sich eine Gruppe von 13 Personen auf den Weg, um das Yacher Tal bei Elzach aus allen Richtungen kennenzulernen. Trotz des etwas kalten Windes und leichter Bewölkung blieb es den ganzen Tag trocken. Zeitweise ließ sich sogar die Sonne blicken und brachte den Herbstwald in herrlichen Rot- und Gelbtönen zum Leuchten.
Gleich zu Beginn stiegen wir steil vom Dorf aus 400 Höhenmeter hinauf zum „Hohen Stein“. Von dort wechselten sich flache Wander- und Forstwege mit steileren Auf- und Abstiegen ab. Mittags erreichten wir das Wahrzeichen von Yach: die „Siebenfelsen“. Die Formation besteht aus sieben aufgetürmten Granitblöcken, die durch Jahrtausende der Bodenerosion freigelegt wurden. Kurioserweise ist der oberste Block zugleich der größte.

Anschließend führte die Tour durch Weidberge und Wälder. Immer wieder kamen wir an den Wiesen kleinerer, noch bewohnter Anwesen vorbei. Dank der Weidewirtschaft und der inzwischen geförderten Einzäunung halten die Grundbesitzer große Teile der Landschaft offen. Teilweise wird die fortschreitende Bewaldung sogar aktiv zurückgedrängt. Am späten Nachmittag kehrten wir mit vielen schönen Landschaftseindrücken ins Dorf Yach zurück. Im urigen Gasthaus Sonne ließen wir den Wandertag gemütlich ausklingen.