Nachbericht – Burgenwanderung rund um Schramberg

 Burgenpfad rund um Schramberg

Etwas tiefgestapelt hatte Wanderführer Eugen Dieterle bei der Beschreibung dieser außergewöhnlichen Tour, die nicht nur mit 1000 m Anstiegen sportliche Herausforderung, sondern auch landschaftlich und mit historischen Baudenkmälern alles bot, was rund um die Talstadt Schramberg sehenswert ist.

Nicht immer folgte er dem mit“ Premiumweg“ ausgezeichneten Burgenpfad, so dass stattliche 20 km Gehstrecke zusammenkamen. Gleich ein steiler Anstieg an der östlichen Talflanke brachte die Teilnehmer hoch über die Stadt, mit Aussichten auf die spätere Wegstrecke, und dann weiter über das Kühloch und den Schlangenbühl zur Charlottenhöhe.  Von dort aus führte die Bollenhutmarkierung weiter zur Falkensteiner Kapelle mit der berühmten spätgotischen „Beweinungsgruppe“ und dann hinauf zum unteren Falkenstein. Nach der Mittagsrast inmitten des romantischen Gemäuers gings nochmal steil bergauf zum oberen Falkenstein, von wo sich ein schöner Tiefblick ins Bernecktal bot. Die folgende Schlucht mit den Lauterbachwasserfällen erinnerte ebenso wie das Felsenmeer mit den eindrucksvollen Granitblöcken an erdgeschichtliche Ereignisse. Ein weiterer Höhepunkt war die Festung Hohenschramberg mit ihren mächtigen Bollwerken.

Ein Aufenthalt im Schatten des gut erhaltenen Bergfrieds im Gemäuer der Ruine Schilteck und der anschließende Abstieg zum Ausgangspunkt beschlossen die Tour.  Ein herzliches Dankeschön von allen Teilnehmenden war „Didi“ sicher.

Bericht/Bild von Albert Schrempp